INNER DANCE

 

Durch Musik werden Delta-, Theta-, Alpha- und Beta-Wellen so miteinander kombiniert, dass sich bei den Zuhörern eine bewusste Trance einstellt; ähnlich einem luziden Träumen.

Der Inner Dance erzeugt einen Trancezustand, der dabei hilft innere Blockaden und Konflikte zu lösen.

 

Die TeilnehmerInnen müssen in diesem Prozess lediglich liegen, Musik lauschen und innerlich loslassen. Ihr Vertrauen auf sich selbst und ein Sich-Hingeben in den Moment, die Wahrnehmung ihrer inneren Bilder, Gefühle und Körperempfindungen, gibt ihnen die Möglichkeit sich selbst besser zu verstehen, wenn auch nicht immer im direkten Moment des Erlebens.

In der Regel dauert eine Gruppensitzung 60 bis 90 Minuten. Die Dauer wird jedoch individuell in jeder Sitzung entschieden.

 

In einer Gruppensitzung liegt man für sich alleine und erlebt bei geschlossenen Augen innerlich eine individuelle Reise - den Tanz mit sich selbst.

 

Die TeilnemerInnen haben stets die Möglichkeit, die Augen zu öffnen und den Prozess selbst zu beenden oder zu pausieren. Niemand ist gezwungen seine Reise ins letzte Detail mit einer außenstehenden Person zu teilen.

 

Die Aufgabe der AnleiterInnen ist es, die Musik zu mischen, eine Atmosphäre von Vertrauen zu schaffen, den TeilnehmerInnen zu helfen zu entspannen und innerlich loszulassen. Falls starke Emotionen entstehen, sind die AnleiterInnen für die TeilnehmerInnen da und bieten eine konstruktive Reflexion des Erlebten.

 

Da häufig Deltafrequenzen im Inner Dance gespielt werden, wird Personen mit Epilepsie oder einem kürzlich zurückliegenden Schlaganfall angeraten, sich zuvor mit dem Anleiter in Verbindung setzen. 

 

Eine Weiterentwicklung ist Inner Dance Breathwork IDB. Durch beschleunigtes und vertieftes Atmen (ähnlich dem holotropen Atmen) wird die Inner Dance Erfahrung vertieft. Die stark öffnende Wirkung des Atmens schafft die Basis für emotional klärende Effekte - von Katharsis.

Die hohe Sauerstoff Anreicherung beim Atmen hilft, degenerative Erkrankungen vorzubeugen. Jedoch sollte das Hyperventilieren nicht allzu oft angewendet werden.

 

Es wird davon abgeraten, dass Schwangere und Personen mit Epilepsie, schwerem Asthma, schweren Herzerkrankungen, Glaukom oder kurz nach schweren Erkrankungen bzw. Operationen am Mana Breathing teilnehmen.

 

Falls in der Lebensgeschichte eine Angststörung, eine psychotische Phase oder Formen von Dissoziation vorkamen, wird dazu angeraten mit dem Anleiter hierüber im Vorfeld zu sprechen.

 

Bild: Energy School auf den Philippinen