HIRNWELLEN

Aktuell interessieren sich zunehmend mehr Menschen für Entspannungstechniken, da sie unter zu hoher täglicher mentaler Spannung leiden. Psychische Belastung, Stress und Ausgebranntsein finden ihre Wurzel stets darin, dass sich das Gehirn dieser Personen zu häufig in einem erhöhten Frequenzbereich befindet.

 

Durch Meditation, Tanzen, Lockerung des Körpers, Beten, Yoga, Atmung und bestimmte Musik kann dieser überstresste Zustand geändert werden. Daher boomen aktuell auch Yogastudios und Meditationsmusik. 

Die Menschen sehnen sich nach etwas, das ihnen innere Ruhe verspricht, und finden es zu Recht im Yogakurs, in Tanztherapie und Meditation.

All diesen Methoden ist gemeinsam, dass sie Menschen dabei unterstützen, ihre Hirnfrequenz zu verändern.

 

 

Wir unterscheiden Beta-, Alpha-, Theta-, Delta- und Gamma-Wellen. 

 

Die Betha-Welle kennen wir als den klaren, wachen Bewusstseinszustand. Durch gerichtete Aufmerksamkeit und logisches Denken, kann der Mensch in diesem Zustand mit Kontrolle, Konsum, Wettbewerb und bewertendem Denken agieren.

 

Der Alpha-Frequenzbereich zeichnet sich durch eine entspannte Grundhaltung aus, bei dem wir beginnen zu Tagträumen. Wir erreichen ihn beim Meditieren und im Schlaf.

 

Das Träumen während der REM-Phase ist der Bereich der Theta-Welle. Hier bewegen wir uns in den Bereich des Unterbewussten und der Kreativität.

 

Die Delta-Welle ist der niedrigste Frequenzbereich. Unser Gehirn erreicht ihn im traumlosen Tiefschlaf. Diese Frequenz erhöht unsere Intuition und unsere Aufmerksamkeit.

 

Kürzlich wurden Gamma-Wellen entdeckt. Sie sind der höchste Frequenzbereich. Dort ist die höchste Form der Aufmerksamkeit gegeben. Gleichzeitig können sich transzendente Erlebnisse und der Verlust von Ego einstellen.

 

 

Eine Änderung der Hirnfrequenz schafft die Basis für Änderungen der Wahrnehmung seiner selbst und der Umwelt. Der Zugang zum eigenen Unterbewusstsein und damit unterdrückten Emotionen verbessert sich. 

Diese Erweiterung des Bewusstseins, hilft dabei bessere Problemlösungsstrategien zu entwickeln, seine Lebenssituation neu zu bewerten, kreativer mit Herausforderungen umzugehen und sich mehr mit seiner Umwelt verbunden zu fühlen.

 

Wissenschaftler konnten in Studien nachweisen, dass Trancezustände die Verknüpfung einzelner Bereiche im Gehirn erhöht. Es lässt darauf schließen, dass Trance unser Hirnpotential erweitern kann. Viele Menschen wissen jedoch nicht, wie sie selbstständig im Wachzustand ihre Hirnfrequenz ändern können.

 

 

Der Mensch ist zudem stolz auf sein logisches Denken. Dadurch wird ihm ein schnelles Lernen ermöglicht. Das Denken in Kategorien macht eine schnelle Anpassung an die Realität lebbar. Der Neokortex hilft dem Mensch, die Umwelt schnell in Mustern zu begreifen.

Die Schattenseite dessen ist jedoch, dass der Mensch dann kaum noch multi-dimensional denkt. Muster werden dann massgeblich linear und eindimensional begriffen. Dieses Muster-Denken führt zu einer verkürzten Wahrnehmung und lässt Vorurteile entstehen. Im wahrsten Sinne des Wortes wird vor-eilig geurteilt. 

Das Anhaften von Mustern und Gedankengängen kann langjährige Wiederholungen von Verhaltens- und Gefühlsmustern nach sich ziehen, an denen die Betreffenden leiden. 

 

In Trance ändern sich Gedankenmuster, indem sie sich multidimensional erweitern.